Apple sei eine Part­ner­schaft mit dem Volk­swa­gen-Konz­ern (VW) einge­gan­gen, berichtete die «New York Times» am Mittwochabend. Dem­nach soll eine von Apple entwick­elte Soft­ware für das autonome Fahren zu Testzweck­en mit umge­baut­en Klein­bussen vom Typ T6 Trans­porter gekop­pelt wer­den.

Die elek­trisch betriebe­nen Busse sollen Apple-Mitar­beit­er auf dem Fir­men­gelände in Cuper­ti­no befördern und es sei nicht klar, ob der Deal mit VW darüber hin­aus gehe. Laut der New York Times sei dieser Deal erst zus­tande gekom­men, nach­dem Apple über Jahre verge­blich ver­suchte, mit BMW und Mer­cedes-Benz zu kooperieren. Die bei­den deutschen Luxu­sauto­bauer hät­ten eine Part­ner­schaft abgelehnt, weil Apple über alle Dat­en ver­fü­gen wollte wie auch über das Design des Robot­er-Fahrzeugs. VW hat­te 2015 mit manip­ulierten Abgaswerten bei US-Fahrzeu­gen den Diesel­skan­dal aus­gelöst. Der iPhone-Her­steller hat laut «New York Times» Hun­derte Mitar­beit­er von seinem Auto-Pro­jekt abge­zo­gen, in ein­er Abteilung, die einst mit 1000 Per­so­n­en beset­zt war. Früheren Bericht­en zufolge gab Apple schon vor Jahren den Ver­such auf, ein eigenes E-Auto zu bauen, und entsch­ied sich dafür, Soft­ware für autonomes Fahren zu entwick­eln, die dann an erfahrenere Auto­her­steller lizen­ziert wer­den kön­nte.

Quelle: www.watson.ch