Die neuen Top-Smart­phones sind gerüstet für das kün­ftige Mobil­funknetz 5G und kün­stliche Intel­li­genz. Zudem bieten sie mehr Bild­schirm­fläche durch Falt­tech­nik.

Auf dem Mobile World Con­gress (MWC) in Barcelona stellt die Handy-Branche seit heute neue Smart­phones vor und ver­spricht sich viel vom neuen Mobil­funk­stan­dard 5G, kün­stlich­er Intel­li­genz und den ersten falt­baren Dis­plays. Auch bei der Ausstat­tung mit Kam­eras wird weit­er­hin nachgelegt. Ganz oben auf der Liste der Neuheit­en ste­ht die Ver­heis­sung des kom­menden 5G-High­speed-Stan­dards – selb­st wenn es noch dauert, bis die entsprechen­den Net­ze über­haupt genutzt wer­den kön­nen. Mit der fün­ften Mobil­funkgen­er­a­tion sollen durch die Über­tra­gung von enor­men Daten­men­gen in Super­schnelle völ­lig neue Möglichkeit­en und Anwen­dun­gen entste­hen.

 

Smartphones für das künftige Mobilnetz

Sam­sung hat hier bere­its vorgelegt: Der kore­anis­che Her­steller hat schon vor dem offiziellen Start der Mobil­funkmesse mit dem Galaxy S10 5G sein erstes Smart­phone mit 5G-Tech­nik angekündigt, das im Som­mer auf den Markt kom­men soll. Auch Huawei hält sich bere­it für die mobile High­speed-Zukun­ft. Der chi­ne­sis­che Her­steller zeigt auf dem MWC mit dem Mate X sein erstes 5G-Smart­phone, das zugle­ich Vor­bote eines zweit­en Trends ist: falt­baren Dis­plays.

Schliesslich hat auch Konkur­rent Sam­sung das Fal­ten ent­deckt und mit dem Galaxy Fold ein erstes Handy mit bieg­barem Dis­play vorgestellt. So gewin­nen die Mobil­geräte deut­lich an Dis­playfläche, ohne dass die Geräte selb­st in die Unhan­dlichkeit ver­grössert wer­den.

 

Mehr Fläche durch Falten oder Klappen

Bei Huawei fal­tet sich der Screen von 6,6 Zoll auf 8-Zoll-Tablet-Grösse, bei Sam­sung von 4,6 auf 7,3 Zoll. Das jüng­ste Top-Mod­ell von LG, V50 ThinQ, unter­stützt nicht nur den kom­menden Mobil­funk­stan­dard, son­dern bietet zudem mehr Bild­schirm – allerd­ings durch einen anderen Kniff. Der kore­anis­che Konz­ern ver­passt seinem 5G-Smart­phone mith­il­fe ein­er Dual-Screen-Hülle einen zweit­en Bild­schirm, der sich automa­tisch mit dem Smart­phone syn­chro­nisiert.

Das V50 ThinQ hat wie neue Spitzen­mod­elle ander­er Her­steller neben der Haup­tkam­era zwei weit­ere Kam­eras auf der Rück­seite inte­gri­ert – eine Teleop­tik und eine Weitwinkel-Linse. Ein weit­eres High­end-Handy, das LG als G8 ThinQ angekündigt hat, kann dank neuer Sen­sortech­nik durch Scan der Hand entsper­rt wer­den – was laut Her­steller sicher­er sein soll als die Nutzung eines Fin­ger­ab­druck­sen­sors. Auch sollen ver­schiedene Funk­tio­nen per Gesten ges­teuert wer­den kön­nen.

Sonys Xpe­ria 1 etwa kommt eben­falls mit Dreifach-Rück­kam­era und macht auch den Bild­schirm zum Hin­guck­er. Das Spitzen­handy des japanis­chen Unternehmens hat ein 6,5 Zoll gross­es Dis­play, das Inhalte in 4K-Auflö­sung samt HDR-Kon­trast im Kino­for­mat 21:9 zeigt und dadurch langge­zo­gen wirkt. Auch so entste­ht mehr Platz – etwa um zwei Apps bequem gle­ichzeit­ig zu nutzen. Der Fin­ger­ab­druck­sen­sor ist von der Rück­seite an die Seite gewan­dert.

 

Noch bessere Kameratechnik

Auch das Xiao­mi Mi 9 ergänzt mit ein­er zusät­zlichen Super­weitwinkel-Linse und einem Teleob­jek­tiv die rück­seit­ige Haup­tkam­era, die es schon in sich hat: Sie enthält das erste eigene Kam­era-Mod­ul, das der chi­ne­sis­chen Her­stellers für Auf­nah­men mit 48 Megapix­eln entwick­elt hat. Das Nokia 9 Pure­view punk­tet eben­falls mit sein­er Kam­er­at­e­ch­nik und toppt dabei den Triple-Trend mit gle­ich fünf Kam­eras auf der Geräterück­seite.

Der auf­strebende Mobile-Her­steller One­Plus präsen­tiert auf dem MWC eben­falls ein erstes 5G-Smart­phone – wie viele andere der neuen Geräte-Klasse – mit der Mobile-Plat­tform von Chip-Her­steller Qual­comm und gibt dabei einen Vorgeschmack etwa auf 5G Cloud Gam­ing.

Qual­comms leis­tungs­fähig­ster Prozes­sor, der Snap­drag­on 855, wird auch von ZTE genutzt: Das «Axon 10 Pro 5G» ist mit einem 5G-Modem und Dreifach-Kam­era aus­ges­tat­tet und nutzt kün­stliche Intel­li­genz (KI), um durch eine kluge Steuerung der Hard­ware-Ressourcen die Leis­tung zu opti­mieren. Wie bei Top-Geräten ander­er Her­steller sind KI-basierte Funk­tio­nen vor allem auch für bessere Smart­phone-Fotografie inte­gri­ert, etwa automa­tis­che Szenen­erken­nung oder Bewe­gungser­fas­sung.

Quelle: www.nzz.ch

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