Eine rät­sel­hafte Push-Nachricht hat heute Mor­gen zahlre­iche Besitzer von Sam­sung-Handys verun­sichert: Über die App «Find My Mobile» ver­schick­te das Unternehmen einen unver­ständlichen Code.

Etliche Nutzer staunten nicht schlecht, als sie auf ihrem Gerät in den ver­gan­genen Stun­den eine Push-Mit­teilung vom Dienst «Find My Mobile» vor­fan­den. Die Sam­sung-App kann üblicher­weise dazu genutzt wer­den, sein Smart­phone aufzus­püren, wenn man es ver­legt hat. Ausser­dem lassen sich damit die Geräte sper­ren, anrufen oder darauf befind­liche Dat­en sich­ern.

Seit dem gestri­gen Tag häufen sich allerd­ings weltweit Mit­teilun­gen von Sam­sung-Nutzern, dass die App ihnen eine merk­würdi­ge Nachricht zuschickt. Auch in der Schweiz tritt das Phänomen auf.

«Ich habe heute Abend eine abso­lut schräge Noti­fi­ca­tion von ‹Find My Mobile› erhal­ten. Alles was drin stand war ‹1›» schreibt etwa ein Nutzer in der US-Com­mu­ni­ty von Sam­sung. Daraufhin melden sich etliche weit­ere Nutzer, denen es genau­so geht – auch auf Twit­ter.

Nie­mand wusste, was die Nachricht bedeutet, einige Anwen­der sind verun­sichert. Auch in der wat­son-Redak­tion erhiel­ten Redak­toren in den let­zten Stun­den auf ihrem Sam­sung-Handy eine solche Nachricht. Allerd­ings öffnete der Push wed­er die App, noch liess sich damit eine andere Seite aufrufen, die weit­ere Details zu der Botschaft ver­rat­en hätte.

Im Netz tauchen rasch die üblichen Speku­la­tio­nen auf: Wurde die «Find My Mobile»-App etwa gehackt und Cyberkrim­inelle ver­suchen Handys zu orten? Nein.

Samsung gibt Entwarnung

Offen­bar müssen sich Nutzer keine Sor­gen wegen der Nachricht machen. Sam­sung schreibt:

«Die Benachrichtigung ‹Find My Mobile 1› wurde versehentlich an eine begrenzte Anzahl von Samsung Galaxy-Geräten gesendet. Wir können unseren Benutzern versichern, dass diese Benachrichtigung ihre Geräte in keiner Weise beeinträchtigt. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die dadurch gegebenenfalls verursacht wurden. Wir versuchen ähnliche Fälle in Zukunft zu vermeiden.»

Quelle: www.watson.ch