Die zunehmende Konkur­renz durch dig­i­tale Ver­mö­gensver­wal­ter (Robo-Advi­sors) bringt die tra­di­tionellen Schweiz­er Pri­vat­banken ein­er Studie zufolge noch nicht in Bedräng­nis.

Die Preise in der Ver­mö­gensver­wal­tung seien trotz gün­stiger­er, rein dig­i­taler Ange­bote bis­lang nicht unter Druck ger­at­en, teilte das Ver­gle­ich­sportal moneyland.ch am Dien­stag mit. Grund dafür sei die Wech­sel­trägheit der Schweiz­er Kun­den, die die Bankpro­duk­te kaum miteinan­der ver­glichen. “Trotz Dig­i­tal­isierung ist das Schweiz­er Pri­vate Bank­ing bis anhin ein ‘Peo­ple Busi­ness’ geblieben”, schlussfol­gern die Experten. Dabei sei die klas­sis­che Ver­mö­gensver­wal­tung immer noch deut­lich teur­er: Ein Aktien­man­dat über 500’000 Franken beispiel­sweise koste bei den unter­sucht­en Schweiz­er Banken durch­schnit­tlich 7094 Franken und damit mehr als 1,4 Prozent der Anlage­be­trags pro Jahr. Im Ver­gle­ich dazu koste die Ver­mö­gensver­wal­tung bei einem Robo-Advi­sor beispiel­sweise 0,5 Prozent des Anlage­be­trags pro Jahr — allerd­ings haben die Kun­den dort keine Beratung. Viele Bankman­ag­er ver­fol­gen die Entwick­lung der Robo-Advi­sors ges­pan­nt. Experten zufolge kön­nten sie den etablierten Pri­vat­banken dank ihrer deut­lich gün­stigeren Ange­bote mehr und mehr den Rang ablaufen.

Quelle: www.cash.ch