Ange­blich dank ein­er Strafzahlung von Apple wurde es nicht noch schlim­mer.

Der süd­ko­re­anis­che Tech­nolo­gieriese Sam­sung hat im zweit­en Quar­tal wohl 56 Prozent weniger oper­a­tiv ver­di­ent als vor einem Jahr. Der Betrieb­s­gewinn sei auf umgerech­net 4.93 Mil­liar­den Euro einge­brochen, der Umsatz um 4.2 Prozent auf 42.45 Mil­liar­den gesunken.

Die Zahlen teilte das Unternehmen am Fre­itag in seinem Ergeb­nisaus­blick für die Monate April bis Juni mit.

Es wäre der niedrig­ste Gewinn von Sam­sung seit dem drit­ten Quar­tal 2016, als das Unternehmen vom Debakel der Galaxy Note 7 betrof­fen war, berichtet The Verge.

Die Gründe

Sam­sung gibt keine voll­ständi­gen Erk­lärun­gen zusam­men mit sein­er Gewin­nprog­nose.

Ana­lysten gehen davon aus, dass der Han­del­skrieg der USA gegen Chi­na und Huawei einen erhe­blichen Ein­fluss auf das kri­tis­che Chip-Geschäft von Sam­sung hat­te.

Über­raschend seien die Zahlen angesichts fal­l­en­der Chip­preise nicht. Mit Hal­bleit­ern ver­di­ent Sam­sung das meiste Geld.

Die Süd­ko­re­an­er sprachen seit Beginn des Jahres mehrmals von Unsicher­heit­en im gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Auch von ein­er Reduzierung der Bestände bei Kun­den war die Rede. Ein Überange­bot belastet die Branche.

Dank Apple wurde es nicht noch schlimmer

Den­noch liegt der Aus­blick von Sam­sung über den Mark­ter­wartun­gen. «Die Schätzun­gen enthal­ten einen ein­ma­li­gen Gewinn im Dis­play-Geschäft», hiess es in der Fir­men­mit­teilung. Details wur­den nicht genan­nt.

Für Sam­sung hätte es in diesem Quar­tal noch schlim­mer kom­men kön­nen, wenn es nicht von einem ein­ma­li­gen Gewinn in der Dis­play-Divi­sion prof­i­tiert hätte, der den Gewinn steigerte. Laut Ana­lysten, die mit Reuters sprachen, wurde Sam­sung von Apple etwa 800 Mil­liar­den Won (684 Mil­lio­nen Dol­lar) erstat­tet, weil das US-Unternehmen, das die OLED-Bild­schirme von Sam­sung in seinen iPhones ver­wen­det, ein vere­in­bartes Umsatzziel ver­fehlt hat.

Auf lange Sicht kön­nte Sam­sung auch von Huaweis Prob­le­men prof­i­tieren. Wenn die US-Sank­tio­nen beste­hen bleiben, kön­nten die Kore­an­er gemäss Ana­lysten-Schätzung jährlich 37 Mil­lio­nen mehr Android-Smart­phones verkaufen.

Hoffen auf 5G

Bei Smart­phones set­zt die Konkur­renz aus Chi­na den Mark­t­führer immer stärk­er unter Druck. Sam­sung set­zt seine Hoff­nung unter anderem auf die 5G-Ver­sion aus sein­er Galaxy S10-Rei­he. Der Konz­ern hat­te das weltweit erste ver­füg­bare Smart­phone mit einge­bautem Mobil­funkchip für die neuen Hochgeschwindigkeit­snet­ze (5G) im April auf den Markt gebracht. Den Verkauf­sstart des ersten falt­baren Smart­phones mussten die Kore­an­er nach tech­nis­chen Prob­lem ver­schieben. Ein neuer Ter­min ist noch nicht bekan­nt.

Die Sam­sung-Aktie tendierte an der Börse in Seoul gegen den all­ge­meinen Trend ein Prozent schwäch­er.

Die endgülti­gen Geschäft­szahlen sollen Ende Juli vorgelegt wer­den.

Quelle: www.watson.ch

Kostenlos - eBook digitale Kompetenz

digitalexpert-logo-newExklusiv bei digitalexpert.ch

Jetzt kostenlos bestellen:
Exklusiv bei digitalexpert.ch - eBook digitale Kompetenz

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Ich wünsche jeweils über neue kostenlose eBooks informiert zu werden

digitalexpert-logo-newExklusiv bei digitalexpert.ch

Jetzt kostenlos bestellen:
Exklusiv bei digitalexpert.ch — eBook digital comptence (english)

 

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Ich wünsche jeweils über neue kostenlose eBooks informiert zu werden